Anlagen zur Bewerbung

Anlagen einer Bewerbung können beispielsweise Zeugnisse des schulischen und beruflichen Werdegangs. Hier zählen auch universitäre Zeugnisse sowie Belege über Praktika und Auslandserfahrungen. Ebenfalls als Anlage beigelegt werden sollten Belege für sonstige Qualifikationen und soweit gefordert Arbeitsproben.

Die Anlagen gelten als wichtige Ergänzung zu jeder Bewerbung. Das bedeutet natürlich auch, dass hier möglichst vollständige Unterlagen eingereicht werden sollten. Allerdings nur, sofern sie für die betreffende Stelle auch relevant sind. Ebenfalls sollten die Anlagen stets so geordnet werden, dass die aktuellsten Zeugnisse direkt nach dem Lebenslauf erscheinen, ältere Zeugnisse dagegen erst gegen Ende der Bewerbungsmappe zu finden sind.

Grundsätzlich sollten Zeugnisse und andere Anlagen nie im Original versandt werden. Hier gilt, dass ausschließlich sehr hochwertige Kopien genutzt werden. Denn auch Bewerbungsunterlagen können einmal verloren gehen, werden gar nicht zurück geschickt oder nur in einem verschmutzten Zustand. Bewerber müssen bei allen Zeugnissen darauf achten, dass es sich um qualifizierte Zeugnisse handelt, die nicht nur bescheinigen, dass eine Tätigkeit absolviert wurde, sondern auch wie diese erledigt wurde.

Schulzeugnisse, Ausbildung und Studium

Aus Zeiten der Schule erwarten die Personaler das Abschlusszeugnis, das die mittlere Reife oder das Abitur wiedergibt. Eine abgeschlossene Berufsausbildung muss mittels Abschlusszeugnis belegt werden. Gleiches gilt bei einem abgeschlossenen Studium. Berufsanfänger, deren Abschlusszeugnis noch nicht vorliegt, sollten das letzte Zwischenzeugnis der Bewerbung beifügen.

Arbeitszeugnisse und Praktika

Arbeitszeugnisse, sowie Zeugnisse von Praktika, sind für Personaler von besonderer Bedeutung. Die Schulzeugnisse können nur wenig über die Qualifikation für die betreffende Stelle aussagen. Aus Arbeitszeugnissen hingegen kann direkt erkannt werden, wie der Bewerber in den bisherigen Tätigkeiten gearbeitet hat, ob er kollegial war, fleißig, genau oder eben nicht. Diese Zeugnisse sind in jedem Fall beizulegen.

Allerdings dürfen Bewerber auf das Zeugnis eines Praktikums aus Schulzeiten oder späteren Zeiten, das nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der geforderten Stelle steht, weglassen. Lieber etwas weniger Papier in die Bewerbungsmappe geben, als zu viel, welches irrelevant ist. Personalentscheider haben wenig Zeit, das sollten sich Bewerber immer wieder vor Augen führen.

Auslandserfahrungen

Wurden Auslandserfahrungen gesammelt, können diese oftmals mit entsprechenden Zeugnissen belegt werden. Wichtig ist, dass ausländische Zeugnisse übersetzt werden. Gleiches gilt bei deutschen Zeugnissen und einer Bewerbung im Ausland.

Zertifikate und Arbeitsproben

Auch Zertifikate gehören in die Anlage einer Bewerbung. Wurde eine Fremdsprache erlernt und kann dies mittels Zertifikat bestätigt werden, dann sollte das Zertifikat der Bewerbung beigefügt werden. Dieses sollte dann immer beigelegt werden, auch wenn Fremdsprachenkenntnisse nicht ausdrücklich gefordert wurden.

Besonders in kreativen und wissenschaftlichen Berufen werden bei einer Bewerbung auch die Arbeitsproben eines Bewerbers gefordert. Hier können Dissertationen, eigene Artikel, Plakate oder Ähnliches die Bewerbung sinnvoll ergänzen und bereits einen ersten Überblick zum Bewerber schaffen.

Forum zum Thema

weitere Fragen zum Thema "Anlagen zur Bewerbung"?

Haben Sie weitere Fragen zum Thema "Anlagen zur Bewerbung"? Dann stellen Sie diese im Forum zum Thema "joppo.de Forum für Arbeitsrecht, Sozialrecht und Karriere - Bewerbung" ...