Hallo,

ich versuche mich kurz zu fassen und schreibe deshalb nur in Stichpunkten.

Ich arbeite in einer Firma in der in einer Abteilung (wo ich bin) seit Februar Kurzarbeit ist (ich bin gekündigt worden aufgrund zu wenig Arbeit).
Meiner Meinung nach (und der Meinung der Kollegen/innen) ist der Hauptgrund für das Anmelden der Kurzarbeit vom Geschäftsführer, dass er einen Teil des Lohns vom Arbeitsamt finanziert bekommt (Geschäftsführer ist übrigens vorbestraft aufgrund einer Geldsache von mehreren hunderttausend Euros!!!)

Unserer Meinung nach dient die Kurzarbeit nur dazu Geld einzusparen und in keinster Weise Mitarbeiter nicht auf die Straße zu setzen.

Folgende Tatsachen sind während der Kurzarbeit vorgefallen:
- Ist mal viel Arbeit in der Abteilung erfahren wir erst Freitags ob wir KUG haben und meistens haben wir TROTZ VIELER ARBEIT Kurzarbeit. Der Geschäftsführer errechnet immer wieviel Minus er für diesen Monat braucht, damit das Arbeitsamt zahlt.

- Einige Aufträge gehen regelmäßig an eine andere Abteilung, die eine eigenständige Firma (innerhalb der Firma) ist und das selbe tut wie wir, diese sind jedoch nicht in Kurzarbeit.

- Schon vor 3 Jahren hatten wir Kurzarbeit. Wir wurden heimgeschickt und die großen Aufträge gingen an einen Freelancer

- Obwohl wir Kurzarbeit haben, bekamen wir seitdem ich die Kündigung mitgeteilt bekam einen Lehrling von der eben anderen Abteilung (offiziell zu Ausbildungszwecken, inoffiziell zum Mithelfen).

In Kürze gehts vors Arbeitsgericht. Auch wenns hier im Forum von dem einen oder anderen heissen wird: "Rache ist blöd ect." - ich will NUR Gerechtigkeit und wenn seine Machenschaften NICHT legal sind dann werde ich dies zur Anzeige bringen.

Wie seht Ihr das, was er da abzieht ist doch nicht im Sinne des Kurzarbeitergesetzes???