Frauen werden in der Ausbildung benachteiligt

Der Ausbildungsreport 2009 des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) kommt zu dem Ergebnis, dass Frauen gegenüber Männern schon während der Ausbildung benachteiligt werden.

Demnach liegt die Vergütung der typischen Frauenberufe wie etwa dem Friseurhandwerk oder bei Jobs in der Hotellerie durchschnittlich 100 Euro (22 Prozent) unter der sogenannter Männerberufe (z.B.Metallbauer, Elektroniker).

Ferner arbeiten Frauen der DGB-Studie zufolge mehr als Männer. Während bei 61 Prozent der männlichen Azubis die Überstunden ausgeglichen wurden, war dies bei lediglich 48 Prozent der Frauen der Fall. “Die Ergebnisse sind so eindeutig wie erschreckend”, erklärte DGB-Vizechefin Ingrid Sehrbrock. “Dass die Unterschiede zwischen Frauen und Männern schon in der Ausbildung so auffällig sind, hätte ich nicht erwartet”, fügte sie hinzu.

Der DGB führt die Unterschiede vor in erster Linie darauf zurück, dass die Frauenberufe überwiegend in sehr kleinen Betrieben erlernt werden. “Frauen dürfen nicht länger dafür bestraft werden, dass sie Dienstleistungen erbringen, Menschen pflegen oder beruflich Kinder erziehen”, forderte die Ingrid Sehrbrock in diesem Zusammenhang.

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6. September 2009 um 17:16 Uhr

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