Kurzarbeit in Bremerhafen

Das Logistik-Unternehmen BLG greift ab kommendem Juni zur Kurzarbeit auf dem Autoterminal. Damit reagiert der Konzern auf den massiven Einbruch der Umschlagmengen. Über das Bremer Autoterminal werden mehr als zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr verschifft. Aktuelle Zahlen belegen allerdings einen Einbruch um 50 Prozent.

Mittels Kurzarbeit will BLG-Chef Detthold Aden die Beschäftigten vorm Gang in die Arbeitslosigkeit schützen und betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Schließlich werde das Unternehmen nach dem Durchschreiten der Krise wieder qualifizierte Mitarbeiter brauchen. Sollte die Wirtschaftskrise allerdings andauern, ist auch bei BLG ein Stellenabbau nicht mehr ausgeschlossen.

BLG-Chef Aden sieht aber trotz allem zuversichtlich in die Zukunft und rechnet mit einem positiven Betriebsergebnis auch für das Krisenjahr 2009. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einen Gewinn von 84 Millionen Euro bei einem Umsatz von fast 1 Milliarde Euro erwirtschaften können. Über welchen Zeitraum das Kurzarbeitergeld vorgesehen ist, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht sagen.

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5. Mai 2009 um 17:25 Uhr

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