Kurzarbeit schönt die Arbeitslosenstatistiken

Ganz Deutschland ist von der Wirtschaftskrise betroffen. Dennoch melden in der aktuellen Krisenzeit viele Agenturen für Arbeit sinkende Arbeitslosenzahlen. Vielerorts wird die Gunst der Stunde genutzt, um Beschäftigte auf Weiterbildungen zu schicken. Trotz allem wurde bisher nur ein geringer Bruchteil der bereitstehenden 158 Mio. Euro ausgeschöpft.

Gleichzeitig ergibt sich aus der Kurzarbeit ein positiver Nebeneffekt für die Bundesagentur für Arbeit (BA). Durch das Fehlen der theoretisch 362.000 Arbeitslosen wird die Arbeitslosenstatistik geschönt. Doch das kostet die BA in diesem Jahr mindestens 3 Mrd. Euro. Unternehmen nutzen bisher noch jede Möglichkeit, um ihre qualifizierten Mitarbeiter für bessere Zeiten mit vollen Auftragsbüchern zu halten.

Neben der Kurzarbeit sorgt auch eine neue Methode zur Auswertung der Arbeitslosenstatistik für bessere Zahlen als in den Vormonaten. Die Agentur für Arbeit investiert in Weiterbildungsmaßnahmen, um Fachkräfte wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. In sozialen Berufen und der Dienstleistungsbranche werden derzeit freien Stellen gemeldet.

eigenen Kommentar hinterlassen


29. Mai 2009 um 11:39 Uhr

bisher kein Kommentar

Aktuelle Nachrichten jetzt noch schneller empfangen - mit Twitter oder als RSS-Feed.