Rentenerhöhung – durch Wirtschaftskrise droht Loch in den Kassen

Die für den 1. Juli beschlossene Rentenerhöhung wird aufgrund der Wirtschaftskrise bis 2012 die letzte sein. In den alten Bundesländern werden die Renten um 2,41 Prozent und in den fünf neuen Ländern um 3,38 Prozent steigen. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage und der ausgeweiteten Kurzarbeit sinken die Löhne – auch die Rente müsste im kommenden Jahr eigentlich um 1,5 Prozent geringer ausfallen. Damit greift die umstrittene Schutzklausel.

Der Nachhaltigkeitsfaktor würde die Rente um 0,28 Prozent schmälern. Durch den Riester-Faktor wäre eine Senkung um weitere 0,64 Prozentpunkte notwendig. Durch die Gesetzesänderung wird aber eine Rentenkürzung ausgeschlossen.

Allerdings müssen sich 20 Millionen Rentner laut Berechnungen des IfW aufgrund der Rezession in Deutschland auf zwei Nullrunden einstellen. Sollte sich die Wirtschaft erholen und die Kurzarbeit verringert werden, kann 2012 mit einer Anhebung der Rente um minimale 0,2 Prozent gerechnet werden.

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18. Juni 2009 um 17:52 Uhr

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