Linde – Mitarbeiter demonstrieren für Arbeitsplatzerhalt

Die Auslagerung von knapp 1.000 der insgesamt 3.500 Mitarbeiter von Linde Material Handling in eine Servicegesellschaft sorgt bei den Beschäftigten in Aschaffenburg für Unruhe und Proteste. Die 970 Mitarbeiter sollen eine zweijährige Beschäftigungsgarantie erhalten und währenddessen Weiterbildungen wahrnehmen. 280 Arbeitsplätze im Werk Kahl werden hingegen nach Tschechien ausgelagert.

Der Gabelstapler-Hersteller hat mit Auftragseinbrüchen von 50 Prozent zu kämpfen und bittet alle Beteiligten um Unterstützung. Insbesondere die Banken als Ursache der Krise und die Politik forderte Betriebsratsvorsitzender Joachim Hartig auf, alles für den Erhalt der Arbeitsplätze zu tun. Auch die Eigentümer Goldman Sachs und KKR wurden bei der Kundgebung angesprochen.

Linde hat aufgrund der massiven Umsatzeinbrüche bereits seit Jahresbeginn Kurzarbeit eingeführt und hat auf ein 2-Schicht-System umgestellt. Werksschließungen sind laut Konzernspitze momentan nicht geplant.

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23. Juni 2009 um 11:13 Uhr

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