Hotelketten von Wirtschaftskrise betroffen

Das deutsche Hotelgewerbe hat mit rückläufigen Buchungen von Geschäftsleuten zu kämpfen. Insbesondere große Städte, wie Frankfurt, Berlin oder das Ruhrgebiet, sind von der Krise betroffen, da viele Geschäftsreisende oder Messebesucher die Betten füllen. Der private Tourismus kann die hohen Buchungsausfälle nicht aufwiegen. Im April betrug die Auslastung der Zimmer teilweise nur 50 Prozent. Die Hotels reagieren mit Preissenkungen, um die Betten zu belegen. Im ersten Quartal fiel der Preis so um rund 17 Prozent.

Mittlerweile werden Mitarbeiter der Hotels in Kurzarbeit geschickt, selbst über einen Stellenabbau oder Kündigungen denke man nach, sollte sich die Situation nicht bessern, so Julius Wagner – Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA.

Kündigungswellen werde es allerdings nicht geben, da in der Branche mit befristeten Arbeitsverträgen gearbeitet wird. Indes verhandeln DEHOGA und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten einen neuen Tarifvertrag für das Bundesland Hessen aus, der 5,5 Prozent mehr Lohn fordert.

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30. Juni 2009 um 15:21 Uhr

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