Wirtschaftszahlen deuten Ende der Wirtschaftskrise an

Die letzten Zahlen aus der Wirtschaft scheinen ein baldiges Ende der Konjunkturflaute zu verheißen. Das Auftragsvolumen ist um 4,4 Prozent gestiegen, die Produktion so stark, wie seit 16 Jahren nicht mehr. Laut dem Internationalen Währungsfonds ist ein schnelles Ende des Abschwungs in Sichtweite – selbst die Arbeitslosenzahlen sind zurückgegangen. Die Entwicklung der einzelnen Branchen verlief allerdings in den letzten Monaten sehr verschieden.

Angesichts der vielen Beschäftigten in Kurzarbeit und betriebsbedingter Kündigungen, aber auch durch die Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird die tatsächliche Lage nur geschönt dargestellt. Unternehmen investieren zunehmend in Forschung und Entwicklung.

Außerdem schicken sie qualifizierte Beschäftigte in Kurzarbeit, um für den zu erwartenden Aufschwung gerüstet zu sein. Immerhin sieht der deutsche Mittelstand das Tief der Wirtschaftskrise erreicht und blickt zuversichtlich ins kommende Jahr.

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9. Juli 2009 um 13:18 Uhr

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