Krankenstand wegen Kurzarbeit auf Rekordtief

Die Krankmeldungen in Deutschland sind auf dem tiefsten Stand seit ihrer Aufzeichnung. In der ersten Jahreshälfte fehlten die Arbeitnehmer lediglich 3,24 Prozent ihrer Sollarbeitszeit – das entspricht 3,5 Arbeitstagen. Der Krankenstand wird laut Institut für Arbeitsmarkt- und Sozialforschung (IAB) auf jeden Fall niedriger als im Vorjahr sein und begründet dies mit der aktuellen Wirtschaftskrise und der verstärkt genutzten Kurzarbeit.

Aber auch die Zahl der Menschen, die schwer körperliche Arbeiten ausüben oder in ihrem Berufszweig mit gefährlichen Stoffen arbeiten, ging stetig zurück. Auch wenn die Arbeitgeber ihre Gesundheitspolitik verbessert haben, so trauen sich heutzutage immer weniger Beschäftigte zu, ihre Krankheit zu Hause auszukurieren.

Im Krankheitsfall bleibt der Anspruch auf Kurzarbeit weiter bestehen. Allerdings muss im Tarifvertrag ein Anrecht auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt sein, damit die Agentur für Arbeit das Kurzarbeitergeld weiter zahlt.

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17. Juli 2009 um 15:06 Uhr

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