116 Verdachtsfälle bei Betrug mit Kurzarbeitergeld

Immer öfter werden Betrugsfälle von Unternehmen laut, die verdächtigt werden, Kurzarbeitergeld missbräuchlich beantragt zu haben. Die Bundesagentur für Arbeit geht jedem gemeldeten Fall nach und hofft auf die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten, die Auffälligkeiten bemerken. 116 Verdachtsfälle sind bisher bekannt geworden.

Sicherlich eine viel zu geringe Zahl, wenn man bedenkt, dass etwa 36.000 Unternehmen Kurzarbeit angemeldet haben. Der Schaden, den die Bundesagentur für Arbeit mit diesen Betrugsfällen hat, wird auf etwa zwei Millionen Euro beziffert. Oftmals kassieren Unternehmen zu Unrecht Zuschüsse zu Sozialversicherungsbeiträgen und Kurzarbeitergeld, obwohl ihre Mitarbeiter die volle Stundenzahl arbeiten gehen.

Die Bundesagentur für Arbeit wird stichprobenartig weitere Unternehmen prüfen. Damit in der Wirtschaftskrise die finanziellen Hilfen schnell ankommen, werden die staatlichen Zuschüsse unkompliziert und ohne lange Prüfungen genehmigt. Damit wird der Betrug problemlos möglich.

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14. September 2009 um 23:06 Uhr

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