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Kurzarbeit drückt auf Reallöhne
Inzwischen macht sich die Wirtschaftskrise auch im Geldbeutel bemerkbar. Zu diesem Schluss kommt zumindest das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Demnach sind die Reallöhne zum zweiten Mal in diesem Jahr hintereinander gesunken – um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Verantwortlich macht das Bundesamt dafür in erster Linie die Kurzarbeit und ausbleibende Boni. Beide zusammen drücken das Lohnniveau zwar nur in wenigen, dafür aber entscheidenden Branchen. Speziell das verarbeitende Gewerbe, die Metallbranche, aber auch Banken und Versicherungen haben ihren Arbeitnehmern in den vergangenen Monaten weniger Entgelt ausgezahlt.
Anders sieht die Situation dagegen in Branchen aus, die weniger an Industrie und Export hängen – hier ist das Lohnniveau in der Vergangenheit sogar wieder etwas angestiegen.
24. September 2009 um 16:10 Uhr
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