Kanzlerin Merkel pro Mindestlohn?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat offenbar in der Diskussion um den flächendeckenden Mindestlohn einen Kurswechsel eingeleitet. Medienberichten zufolge sieht die Beschlussempfehlung für den in wenigen Wochen sattfindenden CDU-Parteitag die Einführung eines festen, branchenübergreifenden Mindestlohns vor.

Allerdings soll es sich eben nicht um eine gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze handeln. Vielmehr sollen sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf einen Mindestlohn einigen.

Gegenwind kommt in diesem Zusammenhang sowohl vom Koalitionspartner FDP als auch von den Arbeitgebern. “Eine allgemeine Lohnuntergrenze halten wir für problematisch”, mahnte FDP-Generalsekretär Christian Lindner an. Arbeitgeberpräsident Hundt kritisierte, dass ein gesetzlicher Mindestlohn zulasten von Geringqualifiziertern und Langzeitarbeitslosen gehen würde.

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31. Oktober 2011 um 20:39 Uhr

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